Die Chance Die meisten Häuser dieser Branche haben ihre Abläufe nie systematisch hinterfragt. Wer Beratungsunternehmen erwirbt und in ein gemeinsames Setup überführt, sieht das in jedem einzelnen: gewachsene Prozesse, Werkzeuge aus verschiedenen Generationen, Wissen in Köpfen statt in Abläufen. Vogel erwirbt eigenständige Beratungsunternehmen und baut sie zur stärksten Adresse ihrer Region aus. Mehrere Tausend mittelständische Unternehmen vertrauen uns ihre steuerlichen, kaufmännischen und strategischen Themen an. Jedes neue Haus muss in ein gemeinsames Setup, und dieses Setup muss so gebaut sein, dass es beim doppelten Volumen nicht doppelt so viele Menschen braucht. Die Rolle ist auf ein bis drei Jahre Erfahrung zugeschnitten. Wer direkt aus dem Studium kommt und die Substanz mitbringt, ist ausdrücklich gemeint und startet am unteren Ende der Spanne. Du verantwortest einen Ablauf von der Analyse bis zur Einführung vor Ort, mit allen Widerständen, die dazugehören. Du berichtest an die Leitung Operations. Was du baust Übernahme neuer Häuser • Begleite die Überführung einer neuen Einheit in unser Setup: Werkzeuge einführen, Abläufe harmonisieren, Datenbestände überführen, Menschen mitnehmen. • Dokumentiere den Zustand vor der Überführung und den danach. Ohne diesen Vergleich ist nicht belegbar, ob sie etwas gebracht hat. • Sei vor Ort, nicht in der Videokonferenz. Wer eine Veränderung durchsetzen will, muss die Menschen kennen, die sie tragen sollen. Prozessbau und Automatisierung • Nimm einen manuellen, fragmentierten Prozess und behebe ihn an der Wurzel. Nicht mit einer Anleitung, sondern indem der Ablauf danach automatisiert ist. Du arbeitest selbst in den Werkzeugen. • Setz Veränderungen auch dort durch, wo sie zunächst nicht gewollt sind, ohne die Beziehung zum Standort zu verschlechtern. • Dokumentiere jeden Prozess so, dass ein Dritter danach arbeiten kann. Dein Maßstab: Jeder Prozess muss beim doppelten Mandatsvolumen tragen, ohne doppelt so viele Menschen zu brauchen. Interner Maschinenraum • Verantworte und automatisiere die internen Abläufe rund um Eintritt, Vertrag, Systeme und Standort-Setup. Was du einmal baust, läuft danach überall. • Bau die Auswertungen, mit denen wir Auslastung, Durchlaufzeiten und Engpässe über alle Standorte sehen, und mach Engpässe sichtbar, statt sie zu umgehen. • Bring eigene Beobachtungen ein. Wer etwas sieht, sagt es, unabhängig davon, wie lange er da ist. Fragen, auf die du die Antwort findest • Ein Ablauf funktioniert seit zwanzig Jahren und ist trotzdem schlecht. Wie überzeugst du die Person, die ihn täglich ausführt? • Welchen Prozess schaffst du ganz ab, welchen optimierst du, und wo führst du einen neuen ein? • Drei Standorte wollen dieselbe Änderung unterschiedlich: Was vereinheitlichst du, und was lässt du zu? Woran wir Erfolg messen • Nach 6 Monaten: Drei Prozesse hast du von der Analyse bis zur Einführung vor Ort eigenständig verantwortet, mindestens einer davon läuft automatisiert. Deine Bereiche in der internen Steuerung laufen ohne Nachfassen, und du kennst die Menschen persönlich, weil du da warst. • Nach 12 Monaten: Zehn Prozesse sind messbar besser, und du kannst es mit Zahlen belegen. Mindestens drei manuelle Tätigkeiten sind vollständig abgeschafft statt beschleunigt. Eine Überführung hast du von Anfang bis Ende begleitet und den Ablauf dafür selbst gebaut. • Nach 24 Monaten: Du verantwortest einen abgegrenzten Bereich vollständig und bist dort die Eskalations-Adresse. Der interne Maschinenraum läuft weitgehend automatisiert, und mindestens zwei Berufseinsteiger hast du zu eigenständiger Arbeit gebracht. • Wohin es führt: in eine Manager-Rolle in Operations mit eigenem Bereich und eigenem Team. Fachliche Expertenlaufbahn und Führungslaufbahn stehen dir beide offen, entschieden am Beitrag und nicht am Berufsjahr. Was du mitbringst • Du hast ein bis drei Jahre operativ gearbeitet, oder du kommst direkt aus dem Studium. Ordnungssinn und Prozessverständnis zählen mehr als die Fachrichtung. • Du kannst einen Ablauf so klar strukturieren und transparent dokumentieren, dass ein Dritter danach arbeitet, ohne dich zu fragen. • Du arbeitest selbst in den Werkzeugen, statt Anforderungen an andere zu formulieren. Umsetzung schlägt Konzept. • Du arbeitest mit KI als selbstverständlichem Werkzeug für Prozessanalyse, Automatisierung, Auswertungen und Drafting. Repetitive Aufgaben sind dir ein Reiz zur Automatisierung, kein Schicksal. • Bei einer offen formulierten Aufgabe machst du deine Annahmen explizit, schlägst eine Richtung ein und justierst unterwegs. • Du setzt eine Veränderung auch gegen Widerstand durch, behältst dabei die Beziehung, und setzt in allem den höchsten Standard, weil Mittelmaß für dich keine Option ist. Ein Plus, keine Bedingung • Erfahrung aus einem Umfeld, das schnell wächst: Scale-up, Beratung oder ein Mittelständler im Umbau. • Ein eigenes Prozess- oder Automatisierungsprojekt, das produktiv gelaufen ist. • Kein kanonischer Lebenslauf nötig: kaufmännische Ausbildung plus Studium, wer den Betrieb also von unten kennt; Psychologie- oder Soziologie-Profile mit Organisations-Erfahrung; Gründer eines gescheiterten Projekts, die gelernt haben, einen Betrieb zu organisieren. Wir bewerten am Beitrag, nicht am Etikett. Die ausgewiesene Spanne ist kein Verhandlungsspielraum, sondern eine Profil-Skala: Das untere Ende steht für den Einstieg direkt nach dem Studium, wer die Standardaufgaben dieses Bereichs schon selbständig trägt, startet im oberen Drittel. Wer einen anderen Hintergrund mitbringt, startet zu einem anderen Marktpreis und konvergiert nach zwölf Monaten bewährter Leistung auf das Rollen-Niveau. Was diese Rolle ist, und was nicht • Umsetzen, nicht empfehlen. Du verantwortest die Umsetzung, nicht die Diagnose. • Bestand, keine grüne Wiese. DATEV läuft, Mandanten erwarten Service, die Standorte arbeiten. Was du baust, muss neben dem Betrieb funktionieren. • Am System, nicht am Einzelfall. Personalgespräche führen die Fü